Fälle aus der Praxis zum Thema Einbürgerung
Seit Anfang 2007 wird Égalité Handicap vermehrt auch im Zusammenhang mit diskriminierenden Einbürgerungsverweigerung um Rat ersucht. Die folgenden Beispiele aus der Beratungspraxis von der Fachstelle
Égalité Handicap geben Ihnen einen Einblick in die Problemfelder, mit
denen Menschen mit Behinderung konfrontiert sind und wie den
Betroffenen geholfen werden kann.
Beispiel 1 - Behinderten- und fremdenfeindliche Einbürgerungsverweigerung:
Ein junger Mann aus dem Balkan, körperlich behindert und auf den Rollstuhl angewiesen, wurde mehrfach von der Gemeindeversammlung abgelehnt. Grund: er missbrauche den Sozialstaat und stamme aus dem Kosovo. Auch arbeite er nicht in einer Behindertenwerkstatt ...
Beispiel 2 - Kein Schweizer Pass wegen geistiger Behinderung:
Der zwölfjährige Alan (Name geändert) wird nicht eingebürgert. Der zuständige Einbürgerungsrat begründet dies damit, dass Alan weder die Tragweite noch die Auswirkung einer Einbürgerung kenne. Auch könne er sich diesbezüglich keine Meinung bilden und diese entsprechend auch nicht ausdrücken ...
Alle Beispiele auf einen Blick:
Hier finden Sie eine Zusammenstellung aller Beispiele in einem Dokument.

